Gründung des grünen Ortsverbands Frauenland in Würzburg
v.l.n.r.: Martin Heilig (Kreisvorsitzender), Simone Artz (Bezirksvorsitzende), Torsten Staab (Beisitzer), Matthias Karl (Beisitzer), Konstantin Mack (Vorsitzender), Marie Büchner (Beisitzerin), Barbara Lehrieder (Vorsitzende), Andreas Klaeger (Beisitzer), Molina Klingler (Schriftführerin), Indra Andres (Beisitzerin), Patrick Friedl (MdL)

Die Gründungsversammlung des ersten GRÜNEN Ortsverbands im Frauenland fand am Freitag, 13. September um 17 Uhr statt und lockte bei spätsommerlichem Sonnenschein rund 30 Interessierte in den „Stadtgarten am Hubland“ (LGS-Gelände).

Nach feierlicher Begrüßung durch Martin Heilig, Oberbürgermeisterkandidat für die Stadt Würzburg, verlas Patrick Friedl, MdL, die neue Satzung. Friedl – selbst im Frauenland wohnhaft – zeigte sich über die Gründung sehr erfreut und erklärte, dass das Frauenland ein besonders passender Ort für den ersten Ortsverband in Würzburg sei: „Dieser Stadtteil spielte bereits eine bedeutende Rolle in der Geschichte der GRÜNEN in Würzburg, denn eine Mitgründerin der GRÜNEN in Würzburg stammt aus dem Frauenland.“

Die Leitung der darauffolgenden Vorstandswahl übernahm Bezirksvorsitzende Simone Artz, die ebenso ihre Freude über die Gründung des nun 48. Ortsverbands in Unterfranken aussprach. Zur Doppelspitze des Vorstands wurden mit großer Zustimmung Barbara Lehrieder, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Stadtrat, und Konstantin Mack, Stadtratskandidat der Grünen Jugend, gewählt. In den erweiterten Vorstand wurden eine Schriftführerin (Molina Klingler) sowie fünf Beisitzerinnen und Beisitzer (Indra Anders, Marie Büchner, Matthias Karl, Andreas Kläger und Torsten Staab) gewählt.

Die neue Vorsitzende Lehrieder spielte schon seit mehreren Jahren mit dem Gedanken einer Ortsverbandsgründung: „Heute geht ein lang ersehnter Wunsch für mich in Erfüllung. Unser beeindruckender Mitgliederzuwachs in den letzten Monaten zeigt, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für die Gründung dieses Ortsverbandes ist. Ich freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit mit allen Interessierten aus dem Frauenland.“

Auch der 22-jährige Mack sieht Chancen für positiven Wandel besonders im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern: „Wir wollen mehr Menschen die Möglichkeit geben, mitzugestalten und vor Ort etwas zu verändern. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind letztlich die Expertinnen und Experten für ihren Stadtteil. Deshalb werden wir in den kommenden Wochen und Monaten das Gespräch mit den Menschen vor Ort suchen und gemeinsam überlegen, wie wir Frauenland, Hubland, Keesburg und Heimgarten noch attraktiver gestalten können.“

Das achtköpfige Team des neu gewählten Vorstands nahm nach den Gründungsformalien sogleich die Arbeit auf und erkundigte sich nach Ideen und Anliegen der Anwesenden, die u. a. fehlende Fahrradwege und Barrierefreiheit sowie problematische Straßenbeleuchtung in bestimmten Bereichen des Frauenlandes bemängelten. Insgesamt zeichnete sich der Wunsch ab, dass im Frauenland insbesondere die Verkehrs- und Energiewende in Angriff genommen werden müssen. Der Vorstand möchte sich daher diesen Themen verstärkt widmen, zeigte sich aber offen für weitere Anregungen. Auf großes Interesse bei den Anwesenden stieß außerdem Martin Heiligs Vorschlag, Stadtteilspaziergänge zu bestimmten Themenschwerpunkten anzubieten.


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