Vor allem in den Stadtteilen, in denen viele Studierende und junge Familien leben, finden sich immer häufiger Kartons, in denen Bürger:innen nicht mehr benötigte Kleidung, Einrichtungsgegenstände und sonstiges verschenken. Dieses Engagement ist unterstützenswert, allerdings tragen die willkürlich verteilten Kartons nicht dazu bei, diese Form der Nachbarschaftshilfe attraktiv zu gestalten. Auch sind die angebotenen Gegenstände nicht witterungsgeschützt, sodass diese nach Regen ggf. nicht mehr nutzbar sind.

Daher fordere ich in einem Antrag an den Stadtrat, dass es fest installierte, witterungsgeschützte „Tauschbörsen“ geben soll, die die Bürger:innen zum Stöbern einladen und gleichzeitig einen Beitrag zu mehr Wiederverwertung und -verwendung leisten.