Unser Stadtwald ist massiv von der durch den Klimawandel bedingten Trockenheit betroffen. Die Feuchtigkeit des Waldbodens nimmt immer weiter ab. Tief wurzelnde Bäume erhalten nicht mehr genügend Wasser. Es ist zwingen notwendig, so viel Regenwasser wie möglich im Wald zu halten.

Diesbezüglich wurden 2020 in den Verwaltungshaushalt 10.000 € für die Erstellung eines hydrologisch/ geologisch-wasserbaulichen Gutachtens über die Potentiale der Wasserrückhaltung im Stadtwald und ihre Optimierung eingestellt. Von diesen 10.000 € konnten laut Forstamt aber nur 2000 € in diesem Jahr ausgegeben werden, da die Untersuchungen in den vollkommen ausgetrockneten Böden bis zum Herbst dieses Jahres unmöglich waren. Diese Sachlage wurde auch schon im PUMA am 10. November mündlich mitgeteilt. Da also erst spät mit den Analysen begonnen werden konnte, sind die für 2021 veranschlagten 2.500 € nicht ausreichend.

Deshalb fordern wir, dass die 2500 Euro um weitere 2500 Euro aufgestockt werden.