Die Diakonie unterhält aktuell 3 Stellen für die Unterstützung, Beratung und Integration von nach Würzburg migrierten Menschen. Diese Stellen mit zugehörigen Sachkosten werden nur zu rund 80 % vom Freistaat Bayern finanziell unterstützt. Die Restkosten trägt aktuell die Diakonie und leistet damit einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für die Stadt und die Menschen in ihr. Die Beratung umfasst unter anderem Unterstützung bei Behördengängen und beim Finden von Wohn- und Spracherwerbsmöglichkeiten. Die betroffenen Menschen erfahren durch die FIB – nach den zurückliegenden Zeiten von Krieg, Flucht, Migration, Verlust – eine Hilfe und Perspektive, was Aufenthalt, Schutz, Wohnen, Unterhalt, Familienzusammenführung, Ausbildung oder Beruf betrifft.
Wegen sinkender Steuereinnahmen der Kirchen durch vermehrte Kirchenaustritte können die Stellen allerdings mittelfristig nicht mehr von der Diakonie alleine ohne Unterstützung getragen werden.
Wir beantragen deshalb wie in den Vorjahren, die Bezuschussung durch die Stadt auf 21.000 zu erhöhen. Wegen der Haushaltsklarheit halten wir die Ausweisung auf einer gesonderten Haushaltsstelle für vorzugswürdig.
Update:
Unserem Antrag wurde einstimmig zugestimmt!
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