We say party, they say Sperrstunde!

Gestern diskutierten wir darüber, wie wir in Würzburg ein gutes Nachtleben für alle schaffen können – ohne Sperrzeitverlängerung und Bevormundung. Dafür haben wir die Landtagsabgeordnete Sanne Kurz eingeladen, die sich als kulturpolitische Sprecherin bestens damit auskennt, wie in anderen Städten zwischen Anwohnenden, Partygästen und Gastronomie vermittelt wird. Unsere Spitzenkandidat*innen für den Stadtrat, Magdalena Laier und Konstantin Mack, haben aufgezeigt, wie die Debatte in Würzburg derzeit aussieht.
Magdalena Laier: “Würzburg ist eine junge Stadt mit vielen Studierenden. Deshalb ist es essentiell, ein attraktives Nachtleben zu bieten, damit junge Menschen weiterhin gut und gerne in Würzburg leben. Außerdem ist mit einer verlängerten Sperrstunde zu befürchten, dass sich diese negativ auf die Sicherheit der Partygäste auswirkt. Vor allem für Frauen kann es gefährlich werden, wenn sehr viele, teilweise stark alkoholisierte, Menschen gleichzeitig die Clubs verlassen müssen und dann ihren Ärger über die Sperrzeit rauslassen. Eine Verlängerung der Sperrstunde lehnen wir deshalb ab!”

Konstantin Mack ergänzt: “Wir bekennen uns klar zur Partykultur! Denn so wie es in Würzburg das Mozartfest gibt, braucht es auch Raum für andere kulturelle Veranstaltungen. Ob freie Szene, Jugendkultur oder ein florierendes Nachtleben – all das macht die Vielfältigkeit unserer Stadt aus.”

Diskussion zur Clubkultur in Würzburg. v.l.n.r.: MdL Sanne Kurz, Magdalena Laier, Sebastian Hansen und Konstantin Mack.

Weitere Informationen:
Artikel in der Main-Post vom 5. Februar 2020