Die Diakonie unterhält aktuell 2,25 Stellen für die Unterstützung, Beratung und Integration von nach Würzburg migrierten Menschen. Diese werden von weniger als 2/3 vom Freistaat finanziell unterstützt. Die Restkosten trägt aktuell die Diakonie und leistet damit einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für die Stadt und die Menschen in ihr.
Wegen sinkender Steuereinnahmen der Kirchen durch vermehrte Kirchenaustritte können die Stellen allerdings mittelfristig von der Diakonie ohne Unterstützung nicht mehr getragen werde. Dies würde dazu führen, dass die Gesamtaufgabe der Unterstützung der zugezogenen Menschen, v.a. beim Antragstellen, Finden von Wohn- und Spracherwerbsmöglichkeiten, der Stadt zufallen würde. Deshalb ist sowohl aus synergetischen Gründen sinnvoll als auch im finanziellen Interesse der Stadt, eine teilweise Förderung der Diakonie zur Aufrechterhaltung der Stellen zu veranlassen.
Deshalb fordern wir für den Haushalt 2022 eine Erhöhung des Zuschusses, um die wichtige Arbeit der Diakonie weiterhin zu ermöglichen.
Update:
Der Antrag wurde mit sehr großer Mehrheit angenommen.
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